Submission Pretzfeld – Rekord beim Durchschnittspreis bei geringen Angebot

Submission Pretzfeld – Rekord beim Durchschnittspreis bei geringen Angebot

Pretzfeld. Mit den Ergebnisse der Laubwertholzsubmission zeigen sich die Anbieter der Submissionsstämme sehr zufrieden.

Der Durchschnittspreis durchbrach mit 531,20 €/fm erstmals die 500er Marke! Die kann mit dem hohen Anteil an Eichenholz begründet werden, das im Schnitt mit 664,31 €/fm beboten wurde. Damit liegt der Preis der Eiche auf dem Niveau der Vorjahre.

Bild 1: Preisentwicklung der einzelnen Baumarten in den letzten Jahren (Quelle: FV Oberfranken)

Mit 365 fm wurde bei der Pretzfelder Laubwertholzsubmission auf dem Lagerplatz in Strullendorf 2025 leider deutlich weniger Wertholz als im Vorjahr angeboten. Mehr als zwei Drittel der Gesamtmenge waren Eichen mit 248 Festmetern (fm). Die am zweitmeisten angeboten Baumart war die Esche mit 57,75 fm. Die restliche Menge stellte vor allem Bergahorn (17 fm).

Das Interesse an der Submission war enorm. Insgesamt gaben etwa 20 Bieter Gebote ab. Die Interessenten kamen aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Die Käufer konnten dieses Jahr wieder ihre Gebote digital einreichen, eine Arbeitserleichterung die sich viele gewünscht hatten. Durch die zentrale Rechnungsstellung durch die FV Oberfranken erhielten die Käufer ihre Rechnungen und Zuschläge bereits wenige Tage nach Zuschlagserteilung.

Die „Braut“ für das höchste Gebot je Festmeter wurde erneut eine Eiche. Sie stammte aus dem Bereich der BaySF, Forstbetrieb Pegnitz, mit 3.482 €/fm.
Den höchsten Gesamterlös pro Stamm erzielte auch diese Eiche mit insgesamt 4.004 €.
Auch die Esche zeigte sich deutlich im Plus und erreichte einen Durchschnittspreis von 221 €/fm, eine Steigerung von über 50 €/fm. Damit ist die Esche wieder auf dem langjährigen Niveau, nach einem enttäuschenden letzten Jahr.

Der 1. Vorsitzender der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Oberfranken (FVO), Wolfgang Schultheiß ist stolz auf das Ergebnis. Er weist darauf hin: „Bei entsprechender Beachtung und Pflege von Laubhölzern können diese wirtschaftlich wirklich ansprechende Erlöse erzielen. Die hohen Preise sollten die Waldbesitzer motivieren, nächstes Jahr wieder eine größere Menge aufzulegen!“.


Die Verkaufsleitung der Forstwirtschaftliche Vereinigung Oberfranken, alle beteiligten Waldbesitzervereinigungen und Forstbetriebsgemeinschaften, sowie die Vertreter der Bayerischen Staatsforsten AöR bedanken sich bei allen Bietern und Kunden für das große Interesse und die zahlreichen Gebote.

Abbildung 2: Die Ergebnisse im Detail im Vergleich zu den Vorjahren (Quelle FV Oberfranken)

Hier finden Sie die stammweisen Ergebnisse:

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