Veranstaltungshinweis: Walddiskussion auf Banz 2026

Der Wald steht heute im Spannungsfeld unterschiedlichster Erwartungen. Er soll Holz liefern, zum Klimaschutz beitragen, Lebensraum für zahlreiche Arten sein, Wasser speichern und gleichzeitig als Erholungsraum dienen. Doch wie lassen sich diese Ansprüche miteinander vereinbaren?

Die Forstwirtschaftliche Vereinigung Oberfranken lädt herzlich zur diesjährigen Walddiskussion auf Kloster Banz ein:

Wirtschaftsfaktor Holz vs. Wald

Was erwartet die Gesellschaft von der Forstwirtschaft?

📅 Freitag, 30. Oktober 2026
📍 Kloster Banz

Ablauf

17:00 Uhr
Einlass und Gelegenheit zum Austausch

18:00 Uhr
Fachimpulse

Alexander Bogner, proHolz Bayern
„Holznutzung zwischen Klimaschutz und Wertschöpfung“

Ulrich Mergner, BaySF-Forstbetriebsleiter in Ebrach, Autor „Das Trittsteinkonzept“
„Wie können wir unsere Wälder in Zeiten des Klimawandels begleiten?“

19:00 Uhr
Stehimbiss, Austausch und Umbaupause

19:30 Uhr
Podiumsdiskussion mit

  • Thorsten Glauber, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz
  • Angelika Schäffer, Geschäftsführerin Tourismusverband Franken e.V.
  • Barbara Weindler, Bayerischer Waldbesitzerverband
  • Lukas Freise, Geschäftsführer Arbeitsgemeinschaft Rohholz e.V. und Vorstandsmitglied des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie

Moderation:
Michael Bug, WaldWorte

ca. 21:00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Begrenzte Plätze – bitte um Anmeldung bis zum 28.10.2026

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten über den QR-Code:

oder https://forms.cloud.microsoft/e/4zXLXG8qXK. Alternativ per E-Mail an info@fvoberfranken.de. Bitte geben Sie Name, Organisation und Personenzahl an.

Über freiwillige Spenden zur Deckung der Kosten für Raummiete, Bewirtung und Referentenhonorare freuen wir uns sehr.

„Gute Idee. Bauen mit Holz.“

Die Broschüre „Gute Idee. Bauen mit Holz.“ liegt jetzt in einer umfassend überarbeiteten und erweiterten Fassung vor. Sie hat sich bereits bei zahlreichen Veranstaltungen als guter Gesprächseinstieg bewährt und immer wieder Aha-Momente rund um den modernen Holzbau ausgelöst.

Die neue Auflage bietet aktualisierte Inhalte, eine klarere Struktur und eine erweiterte FAQ-Seite. Sie greift Fragen auf, die beim Holzbau besonders häufig gestellt werden: Wie steht es um Brandschutz, Statik, Dämmung, Feuchtigkeit und Kosten? Damit bietet die Broschüre einen praxisnahen, verständlichen Einstieg und räumt mit verbreiteten Vorbehalten auf. Sie zeigt: Bauen mit Holz ist nicht nur eine gute Idee, sondern eine zeitgemäße Lösung für vielfältige Bauaufgaben.

Download unter: https://proholz-bayern.de/uploads/2026/08/proHolz_gute_idee_26.pdf

Vogelschutz in Bayerns Wäldern – LWF-Praxishilfe bündelt Empfehlungen für Waldbesitzer

Bayern räumt dem Waldnaturschutz und insbesondere dem Schutz der Waldvögel eine große Bedeutung ein. Dabei unterstützt der Freistaat die bayerischen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer mit Informationen und Empfehlungen. Ein ganz konkretes Beispiel für die Hilfestellung ist die neue Praxishilfe der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft „Waldvögel in Bayern“. Die Broschüre fasst dabei nicht nur das aktuelle Wissen zu 48 waldnaturschutzfachlich relevanten Vogelarten zusammen, sondern liefert für jede einzelne Vogelart konkrete Tipps, wie sich der Artenschutz bei der Pflege und Bewirtschaftung von Wäldern integrieren lässt.

Foto: Regnet/StMELF

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Freiwilliger Waldtausch – Ein Gewinn für ALLE

Beraten, einigen und tauschen – so verbessern Waldbesitzer schnell und kostengünstig die Flurstücksform und Größe ihrer Waldparzelle

Zeit ist Geld – das gilt auch in der Forstwirtschaft. Arbeitsaufwand und Kosten spart der Waldbesitzer vor allem, wenn seine Grundstücke günstig zusammenliegen. Manchmal genügt für eine bessere Bewirtschaftung schon die Verlegung weniger Grundstücke.
Dies kann über einen Freiwilligen Waldtausch schnell, bedarfsgerecht und kostengünstig erreicht werden. Dabei tauschen die beteiligten Waldbesitzer ihre Grundstücke so untereinander aus, dass für alle Grundeigentümer die Besitzstruktur verbessert wird und damit ein effizienteres Wirtschaften möglich ist. Auch für Anliegen des Naturschutzes und der Landschaftspflege kann ein Freiwilliger Waldtausch durchgeführt werden.

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Veranstaltungshinweise August im Steigerwald-Zentrum

Im Steigerwaldzentrum wird diesen August wieder einiges geboten. Kommen Sie gerne vorbei. Wir freuen uns, wenn die die Veranstaltungen auch weiter verbreiten.

Samstag, 8. August 2026, 15 – 19 Uhr: Wildes Grillen – aus dem Wald auf den Tisch

Wildfleisch ist gesund, frei von zugesetzten Hormonen und Antibiotika und enthält einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Dass sich Fleisch vom Reh oder Wildschwein auch im Sommer hervorragend zum Grillen eignet zeigt Ihnen der Koch und Jäger Marcel Detsch in diesem Workshop. Das Wild wird fachgerecht zerlegt, Knochen ausgelöst, Steaks geschnitten, Burger und Bratwürste hergestellt und schließlich gemeinsam gegrillt.

Sonntag, 16. August 2026, 15 – 16:30 Uhr: Theateraufführung auf der Wiese vor dem Steigerwald-Zentrum mit den Schwebheimer Theaterkracken

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Dauerwald-Tagung für Waldbesitzende

Fünf Themen | fünf Vorträge | fünf Referenten: Am Donnerstag, 8. Oktober 2026, veranstalten die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW) eine kostenfreie Online-Tagung zur Dauerwaldbewirtschaftung.

Von 10-15 Uhr drehen sich fünf Kurzimpulse um Chancen, Möglichkeiten und Herausforderungen des Dauerwaldprinzips.

Überführungsstrategien von Altersklassenwäldern in Dauerwälder, Wald und Wild im Dauerwald und die Frage: Wie wirtschaftlich ist ein Dauerwald, stehen bei der Online-Tagung für Waldbesitzende und forstliche Praktiker auf der Agenda.

Anmeldungen sind möglich unter: https://tinyurl.com/4z32re9w

und über die Homepages der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Petition „Ohne Bioenergie verliert das Land.“ / Bitte um Ihre Unterstützung

Mit der Diskussion um die RED III, das Gebäudeenergiegesetz, die Biomasseverordnung und aktuell das Gebäudemodernisierungsgesetz erleben wir immer wieder Versuche bestimmter gesellschaftlicher Gruppen, die Holzenergie und die Bioenergie insgesamt zu diskriminieren.

Um unserer fachlichen Kritik mehr Nachdruck zu verleihen und nicht nur reagieren zu können, hat der Bundesverband Bioenergie, in dem unser Dachverband auf Bundesebene, AGDW – Die Waldeigentümer, Mitglied ist, eine Online-Petition initiiert. Ziel ist es, möglichst viele Stimmen zu bündeln, um gegenüber der Politik die Bedeutung der Bioenergie – sowohl für den ländlichen Raum als auch für die Versorgungssicherheit in ganz Deutschland – deutlich sichtbarer zu machen. Die Entscheidung für das Format über openpetition.de folgt dem Ansatz, die Teilnahme so niedrigschwellig wie möglich zu gestalten.

Die Petition wird von einer Reihe von Verbänden getragen, darunter der Deutsche Bauernverband, die FABLF und die AGDW.

Wir möchten Sie bitten, für die Unterzeichnung der Online-Petition zu werben und natürlich auch selbst zu unterzeichnen. Bitte unterstützen Sie die Petition auch, in dem Sie die Posts liken und teilen. Hier der Link: Ohne Bioenergie verliert das Land. – Online Petition

Weitere Informationen finden Sie im Rundschreiben des Bundesverbandes Bioenergie.

Holz ist ein sicherer Rohstoff in Krisenzeiten

Maximilian Habisreutinger, Vorsitzender des Gesamtverbands Deutscher Holzhandel (GD Holz):

„Holz ist in Krisenzeiten der verlässlichere Baustoff. Während energieintensive Materialien unmittelbar von steigenden Kosten betroffen sind, bleibt Holz durch seine regionale Herkunft und geringere Energieabhängigkeit deutlich stabiler … Für Bauherren und Verarbeiter bedeutet das mehr Planungssicherheit und geringere Kostenrisiken.“

„Holz bietet Versorgungssicherheit und Planbarkeit, da es überwiegend aus heimischen und europäischen Wäldern stammt. Damit ist es deutlich weniger abhängig von globalen Lieferketten und volatilen Transportkosten. Die Bundesregierung sollte sich auf die effektive und nachhaltige Nutzung dieser heimischen Ressource konzentrieren und dafür die richtigen Impulse setzen.“