Wir leben für den Wald! Unsere Mitglieder setzen sich gemeinsam mit uns und den Förstern der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten täglich für den Erhalt unserer Wälder ein. Unser Ziel ist es, unsere Wälder fit für den Klimawandel zu machen und nachhaltig mit Rücksicht auf Natur und Umwelt unseren heimischen Rohstoff Holz zur Verfügung zu stellen. Wir wollen die Bauwende genauso wie die Energiewende schaffen. Wir wollen eine Heimat, die auch für unsere Enkel noch liebens- und lebenswert ist.
Wir wissen, dass das leider nicht überall auf der Welt so ist. Jedes Jahr werden große Waldflächen zerstört – auch für die landwirtschaftliche Produktion. Wir unterstützen das Ansinnen der EU, darauf zu achten, wie Produkte, die auf den EU-Markt kommen, erzeugt werden. Dabei müssen natürlich auch die Gleichbehandlungsgrundsätze der WTO eingehalten werden.
Dieses kann aber auch so gestaltet werden, dass dort, wo es nachweislich über Jahrzehnte hinweg keine Entwaldung und Waldzerstörung gibt, es nicht zur Überregulierung und Bürokratieaufbau zu Lasten von kleinflächigen Familienstrukturen und heimischen Wirtschaftskreisläufen kommt, sondern das Problem dort angegangen wird, wo es besteht.
Das wäre ganz einfach möglich: Bei der EUDR, der Verordnung für entwaldungsfreie Lieferketten, muss eine Null Risiko Kategorie für Länder ohne Entwaldungsproblem eingeführt werden, die keine individuelle Sorgfaltserklärung mit Georeferenzierung, sondern die Vergabe einer einheitlichen Referenznummer auf Bundesland- oder Bundesebene ermöglicht. Damit wird es der nachgelagerten Wertschöpfungskette erlaubt, den Ursprung des geernteten Holzes nachzuweisen. Diese eine Referenznummer muss, wie in der EUDR vorgesehen, für alle bei uns vorkommenden Baumarten gelten. Denn wir lösen das Problem der weltweiten Entwaldung nicht, indem wir bei uns unsinnige Bürokratie aufbauen – mit erheblichen Folgen für unsere nachhaltige Holzverwendung, den Holzbau, die Waldpflege und den so wichtigen Waldumbau.
Wir – die bayerischen Waldbesitzervereinigungen und Forstbetriebsgemeinschaften bei denen rund 182.000 Waldbesitzende mit einer Waldfläche von 1,43 Mio. Hektar Mitglied sind – fordern die EU-Kommission, EU-Parlamentarier und Deutschland auf, endlich zu Handeln. Statt fauler Ausreden, sinnloses Rumdoktern und Aussitzen von wirklichen Problemen ist es höchste Zeit, sinnvolle und effiziente Lösungen zu schaffen.
Den kompletten Aufruf mit allen Unterstützern können sie abrufen unter:
